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G20-Gipfel kritisch begleiten

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Die Diakonie Hamburg und Brot für die Welt haben den G20-Gipfel in Hamburg kritisch begleitet als Teil des kirchlichen Bündnisses "global.gerecht.gestalten".

Was es damit auf sich hat und was jeder Einzelne für eine gerechtere Welt tun kann, erklärt Linda Corleis, Referentin für „Brot für die Welt“ der Diakonie Hamburg, im Interview.


Landespastor Dirk Ahrens hat aktuell in einem Kommentar auf den G20-Gipfel zurückgeschaut und sich gefragt, was uns der Gipfel nun eigentlich gebracht hat.


Rückblick auf Veranstaltungen und Aktionen

  • 8. Juli: Am zweiten Tag des G20-Gipfels lud das Kirchliche Bündnis zum Ökumenischen Gottesdienst in die Hauptkirche St. Katharinen ein. Im Anschluss an den Ökumenischen Gottesdienst beteiligte sich Landespastor Ahrens an der Demonstration "Hamburg zeigt Haltung" für Gewaltfreiheit, Demokratie, Menschenrechte und Pressefreiheit.
  • 5./6. Juli: Brot für die Welt und die Diakonie Hamburg waren mit zwei Veranstaltungen vertreten auf dem Gipfel für globale Solidarität auf Kampnagel: Podium 4: Klima retten und Ernährung sichern – geht das mit der G20? und Workshop Die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.
  • 29. Juni 2017: Im vollbesetzten Südschiff der Hauptkirche St. Jacobi verfolgten 130 Gäste die Podiumsdiskussion zu der Frage "Was kostet und die Freiheit der Märkte?". Auf hohem Niveau und mit anschaulichen Beispielen diskutierten die Finanzmarktexpertin Susanne Schmidt und der Welthandelsreferent Sven Hilbig von Brot für die Welt. Schmidt forderte eine stärke Bankenregulierung und sagte: "Der globale Finanzmarkt würde sich entspannen, wenn die ultralockere Geldpolitik zurückgefahren wird". Sven Hilbig sagte: "Die Ausweitung des Welthandels ist für ärmere Länder ökonomisch nur dann nachhaltig, wenn sie in den Wertschöpfungsketten weiter aufsteigen - sprich nicht nur Rohstoffe exportieren, sondern fertige produzierte Güter und somit am Welthandel teilnehmen". Er forderte, auch Entwicklungsländer müssten sich ökonomisch weiter entwickeln können, "natürlich - wie alle anderen auch - unter Wahrung ökologischer und sozialer Standards innerhalb der planetarischen Grenzen unserer Erde".
  • 18. Juni 2017: Beim Hamburger Diakonie-Gottesdienst startete die Ballonaktion des Kirchlichen G20-Bündnisses. „Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes schrieben Wünsche für eine gerechte Welt auf Postkarten und ließen diese an Naturkautschuck-Ballons in die Welt fliegen.
  • 18./19. Juni 2017: Beim Civil20-Gipfel sorgte das Kirchliche G20-Bündnis mit einer Fotoaktion für Aufmerksamkeit. Gipfelbesucher beantworten die Frage „If I had a chair at the table, I would…“ („Wenn ich einen Stuhl am Verhandlungstische hätte, dann würde ich ..:“) und ließen sich vor einer großen Fotowand mit dem Slogan des Kirchlichen Bündnisses „global.gerecht.gestalten“ mit ihrem Statement fotografieren.
    Beim Civil20-Gipfel diskutierte die Zivilgesellschaft zwei Tage über die Themen des G20-Gipfels. Ihre Forderungen übergaben sie am Montag, den 19.6. an Bundeskanzlerin Angela Merkel.
  • 4. Mai 2017: "Wachsende Ungleichheit: Folgen einer misslungenen Globalisierung" war das Thema des Vortrags von Diakonie-Chef Landespastor Dirk Ahrens im Ökumenischen Forum HafenCity. Das Video dazu sehen Sie auf unserer Facebook-Seite.

Veröffentlicht am 3. Juli 2017


Interview: Wie kann die Welt gerechter werden?

Linda Corleis, Referentin Brot für die Welt bei der Diakonie Hamburg, erläuterte am 8. Juli in der Sendung "Kirchenleute heute" auf NDR 90,3 die Erwartungen an die G20 und wie die Welt gerechter werden kann.

Dirk Ahrens #zeigtHaltung für Vielfalt mit Chancen

Im Juli ist Hamburg Gastgeber für den G20-Gipfel. Unter dem Motto „Hamburg zeigt Haltung“ ruft ein breites Bündnis von Personen aus Kultur, Sport, Politik, Kirchen und sozialen Initiativen alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, am 8. Juli 2017 für unsere demokratischen Werte und Prinzipien zu demonstrieren. Auch Diakonie-Chef Landespastor Dirk Ahrens zeigt Haltung und steht für Vielfalt mit Chancen.


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