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Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für Nordsyrien auf

Lupe Foto: Christoph Pueschner/Diakonie Katastrophenhilfe

Angesichts der sich ausweitenden Gewalt in Nordsyrien ruft die Diakonie Katastrophenhilfe zu Spenden für die dringend benötigte Nothilfe auf. „Seit fast neun Jahren wird Syriens Bevölkerung vom Krieg gegeißelt. Die Gewalt zieht immer weitere Spiralen. Internationale Akteure nutzen die politisch scheinbar nicht mehr steuerbare Lage, um ihre eigenen politischen und geostrategischen Ziele mit militärischer Gewalt zu verfolgen“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir haben erfahrene Partnerorganisationen in der Region und wollen gemeinsam mit ihnen unsere Nothilfemaßnahmen ausweiten und die betroffenen Menschen unterstützen. Dafür sind wir dringend auf Spenden angewiesen.“

Laut Vereinten Nationen wurden seit Beginn der aktuellen Kampfhandlungen bereits 200.000 Menschen vertrieben. In den Konfliktgebieten sind etwa 400.000 Menschen auf Hilfe angewiesen. Viele Menschen, die vor der aktuellen Gewalt fliehen, sind in den vergangenen Jahren schon mindestens einmal vertrieben worden. „Wir befürchten, dass sich die Zahl der Menschen, die ins Landesinnere Syriens fliehen, in den kommenden Tagen weiter erhöht“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. Falls die Menschen in den kommenden Wochen Richtung Nordirak fliehen, wird die Diakonie Katastrophenhilfe mit lokalen Partnern auch dort die Menschen unterstützen.


Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Humanitäre Hilfe Syrien/Irak
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Veröffentlicht am 18. Oktober 2019