Diakonie Hamburg

"Let's bridge the gap!" - Diakonie auf dem Kirchentag 2013

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Live-Gruseln: Wohnhorror Hamburg

Das Improtheater „Gogreen“ probt für die Gruselfahrt auf dem Wohnungsmarkt. Das Projekt ist eine Kunstaktion von Andreas Schön und Mathias Berthold. Malerei: Salzmann Foto: Markus Scholz Lupe Das Improtheater „Gogreen“ probt für die Gruselfahrt auf dem Wohnungsmarkt. Das Projekt ist eine Kunstaktion von Andreas Schön und Mathias Berthold

„Soviel du brauchst“ war das Motto des Kirchentages. Wir machten deutlich: Nicht jeder Mensch hat, soviel er braucht. Unter dem Slogan „Let's bridge the gap!“ thematisierte die Diakonie die wachsende Kluft in unserer Gesellschaft und die Frage nach sozialer Gerechtigkeit in dieser Stadt.

Unerträgliche Enge in der Notunterkunft, Massenandrang bei Wohnungsbesichtigungen: Am Jungfernstieg machten wir die Wohnungsnot in Hamburg greifbar. Geisterbahn war gestern, die Realität ist Horror genug! In einer Gruselfahrt auf den Hamburger Wohnungsmarkt konnte man hautnah erleben, wie hoffnungslos die Suche nach den eigenen vier Wänden ist, zum Beispiel für Obdachlose, "Hartz IV"-Empfänger oder Menschen mit Behinderungen.

Der Jungfernstieg war außerdem Ausgangspunkt für Stadtführungen der anderen Art: Wohnungslose Verkäufer der Straßenzeitung "Hinz & Kunzt" zeigten ihre Stadt – Orte, die in keinem Reiseführer stehen. Und der Mitternachtsbus stellte seine Arbeit vor.

Hier können Sie sehen, wer alles Gesicht gezeigt hat für unsere Aktion "2000 Gesichter für 2000 Wohnungen": Zur Foto-Wall "2000 Gesichter für 2000 Wohnungen"