Diakonie Hamburg

Fort- und Weiterbildung

Traumapädagogik - Jahresfortbildung, keine Anmeldung mehr möglich

Traumafolgen erkennen, verstehen und überwinden helfen

 „Traumapädagogik“

Traumafolgen erkennen, verstehen und überwinden helfen

 Termine:        5 Module 2018 jeweils von 8.30 – 12 Uhr

Donnerstag, 25.01.2018 / Dienstag, 27.03.2018 / Donnerstag, 03.05.2018 / Dienstag, 26.06.2018 / Donnerstag, 27.09.2018 

Der Umgang mit belasteten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen stellt für die pädagogische Arbeit eine besondere Herausforderung dar. Körperliche und seelische Verletzungen können bei jungen Menschen tiefe Spuren hinterlassen, die ihr Denken, Fühlen und Handeln nachhaltig beeinflussen. Kinder und Jugendlichen leiden unter traumatischen Erfahrungen und psychischen Belastungen.

Fachkräfte in der Sozialen Arbeit stehen zunehmend vor der Aufgabe auch diese Kinder und Jugendlichen im Alltag angemessen zu begleiten und zu fördern. Die Symptome und Folgen von Traumata sind vielschichtig und das Erkennen von Traumafolgen sowie eine entsprechende traumapädagogische Hilfestellung sind erforderlich, um Kinder und Jugendliche zu stabilisieren sowie Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit zu fördern.

Ziel dieser Fortbildung ist es die Grundlagen von Traumatisierung und traumapädagogischen Handelns sowie stabilisierende Arbeitstechniken für den pädagogischen Alltag zu kennen und umsetzen zu können. Hierbei geht es darum eigenständige pädagogische Ansätze aus traumapädagogischer Sicht kennenzulernen, die unabhängig von psychotherapeutischen Angeboten im pädagogischen Alltag hilfreich sein können.

 Die 5 Module umfassen folgende Inhalte:

  • Neurobiologische und entwicklungspsychologische Aspekte

  • Traumabasiertes Symptomverstehen

  • Die Einrichtung als „Sicherer Ort“

  • Stabilisierungsarbeit im pädagogischen Alltag

  • Trauma und Bindung

  • Strategien im Umgang mit Affekt- und Impulsdurchbrüchen 

Die Methoden der Fortbildung sind Bindungs- und Ressourcenorientiert ausgerichtet. Die Fortbildung „Traumapädagogik“ soll den Fachkräften, Kompetenz, Sicherheit, Handlungsfähigkeit und Entlastung in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bringen. Die Teilnehmer/innen erhalten zu jedem Modul ein Handout.

 

Die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. Nach Anmeldeschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte die Fortbildung ausgebucht sein oder ausfallen, erhalten Sie eine Nachricht.

Der Rücktritt ist bis zum Eingang der Rechnung kostenfrei. Bei später eingehenden Absagen muss der Teilnahmebeitrag entrichtet oder ein/e Ersatzteilnehmer/in gestellt werden.

 

Bei Rückfragen zur Fortbildung wenden Sie sich bitte an

Kristina Krüger unter krueger@diakonie-hamburg.de oder Tel.: 30620-331.

Startdatum: Dienstag, 26. Juni 2018, 08:30 Uhr
Enddatum: Donnerstag, 27. September 2018, 12:00 Uhr
Dauer/Umfang: 5 Module à 3,5 Std.
Veranstaltungsort:

Diakonisches Werk Hamburg - Dorothee-Sölle-Haus


Straße:

Königstraße 54


PLZ:

22767


Stadt:

Hamburg


Themengebiet: Fort- und Weiterbildung
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte im Ganztag (GBS/GTS), in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und aus Kita
Leitung: Kristina Krüger
Dozent: Dipl. Sozialpädagogin Christa Kursch-Anbuhl, Fachberaterin für Psychotraumatologie und Traumapädagogik, Kooperationspartnerin im PTFZ Hamburg
Infos zur Veranstaltung (PDF)
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Kontakt/E-Mail: fortbildungen-kiju@diakonie-hamburg.de
Kosten: 200,00 €