Diakonie Hamburg

Fort- und Weiterbildung

Traumageschichten – Auswirkungen auf Leben, Lieben und Arbeiten

„So schön und aufregend das Leben sein kann, manchmal stellt es uns vor Herausforderungen, die wir nicht erwartet haben, die zu viel für uns sind und uns vollkommen überrollen.“
(Dami Charf, Göttingen)

 

Trauma ist Überwältigung und Verlust, Ohnmacht, Angst und Trauer – aber auch Heilung und Wachstum. Vor allem ist Trauma eine tiefgreifende Lernerfahrung für unseren Körper, der sich selbst fremd wird und neue Wege erarbeiten muss.
Wir verbinden den Begriff „Trauma“ meist mit schockierenden, plötzlichen Erfahrungen wie Unfällen, Gewalttaten oder Naturkatastrophen. Aber auch unsere eigene Entwicklungsgeschichte kann traumatisch sein, z.B. in schwierigen Familiensituationen, bei Sucht und Gewalt oder Erfahrungen des frühen Verlassenseins. Dies verändert unsere Beziehungen, unsere Fähigkeit zu lieben und zu arbeiten sowie unsere Wahrnehmung der Welt.
Auch Mitarbeitende in der Pflege haben Lebensgeschichten, die ihr Denken, Fühlen und Empfinden (und damit ihr Handeln) beeinflussen und sie erleben dies auch bei den
Menschen, die sie betreuen.
In diesem Rahmen bewegt sich das Seminar. Sensibel und doch verständlich sollen Zusammenhänge erklärt werden und die Möglichkeiten des Umgangs mit sich selbst und anderen aufgezeigt werden.

  • Was ist Trauma?
  • Formen von Traumata
  • Traumafolgestörungen
  • Ressourcenarbeit, Resilienz und Selbstregulation
  • Lebensgeschichten verstehen
  • Mit traumatisierten Menschen arbeiten
  • Übungen – mal was ausprobieren!
  • Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Verantwortliche Koordinatorin und Dozentin
Sandra Eisenberg
Dipl. Pflegewirtin (FH), systemischer Coach

  • Diese Fortbildung bieten wir auch als Inhouse-Schulung in Ihrer Einrichtung an.