Diakonie Hamburg

Fort- und Weiterbildung

Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ

Die Arbeit mit Patienten, die an einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung leiden, stellt für professionelle Helfer eine besondere Herausforderung dar. Das Interaktionsverhalten von Borderline-Patienten ist geprägt von Beziehungsabbrüchen, Idealisierung, Entwertung, von Beziehungstests bis hin zu Suizidandrohungen. Aufgrund starker Schwierigkeiten bei der Regulation von Emotionen und Anspannungszuständen kommt es nicht nur zu interaktionellen Schwierigkeiten sondern auch zu selbstverletzendem, selbstschädigendem und impulsivem Verhalten. Um einen professionellen Umgang mit dieser Patientengruppe zu gewährleisten und gleichzeitig die eigenen Grenzen zu wahren, sind Grundkenntnisse über die Hintergründe dieser Verhaltensweisen unabdingbar.

Das angebotene Seminar soll den Teilnehmenden zu folgenden Themen Einblicke verschaffen:


• Was ist eine Borderline-Störung?
• Wie kann die Entstehung begünstigt werden?
• Wie kann der Kontakt professionell gestaltet werden?
• Welche Behandlungsstrategien gibt es?


Verantwortliche Koordinatorin: Melanie Feige


Dozentin
Tiebe Logemann, Dipl. Psychologin