Diakonie Hamburg

Fort- und Weiterbildung

Einführung in die Systematik von ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) und ITP (Integrierte Teilhabeplanung)

Eine wesentliche Grundlage der Teilhabeplanung ist die Bedarfsfeststellung. Mit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes rückt die Frage verstärkt in den Mittelpunkt, welche Instrumente zur Bedarfsfeststellung zielführend und geeignet sind. In verschiedenen Bundesländern wird an der Einführung entsprechender Instrumente gearbeitet, sowohl von Seiten der Kostenträger als auch der Leistungserbringer. Die ICF und die ITP spielen als Instrumente in der bisherigen Diskussion eine zentrale Rolle. In Hamburg ist zur Zeit noch nicht abzusehen, welche konkreten Instrumente es zur Bedarfsfeststellung, -planung, -umsetzung und auch Wirkungskontrolle geben wird. Es ist aber sinnvoll, den Hintergrund und die Systematik von ICF und ITP zu kennen und zu verstehen, um sich auf die zukünftig in Hamburg angewendeten Instrumente einstellen zu können.


Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Systematik von ICF und darauf basierter Teilhabeplanung. Inhaltliche Themen werden dabei Aspekte wie Funktionalität, Partizipation und personenbezogene Faktoren sein, auch Umwelt- und sozialräumlich orientierte Arbeitsansätze sind mit einbezogen.


Darüber hinaus werden die Erfahrungen zu den in Hamburg vorhandenen Teilhabeplanungsinstrumenten diskutiert und diese mit der Systematik des ICF abgeglichen.


Verantwortliche Koordinatorin
Birgit Szezinowski


Dozent
Thomas Vonhof
Leitung Behindertenhilfe der Stiftung Anscharhöhe Eppendorf