Diakonie Hamburg

Fort- und Weiterbildung

Alles nicht so schlimm? – Leben mit Trauma und seinen Folgen

„So schön das Leben sein kann, manchmal stellt es uns vor Herausforderungen, die wir nicht erwartet haben, die zu viel für uns sind und die uns einfach überrollen.“ Dami Charf, Göttingen


Bewohner, Patienten, Angehörige und auch Kolleginnen und Kollegen berichten oft von schweren Lebensereignissen. Haben sie alle ein Trauma? Wer entwickelt eine Traumfolgestörung (PTBS) und wer nicht? Wir verbinden den Begriff „Trauma“ meist mit schockierenden, plötzlichen Erfahrungen wie Unfällen, Gewalttaten, Krieg oder Naturkatastrophen. Aber auch unsere eigene Entwicklungsgeschichte kann traumatisch sein, z.B. in schwierigen Familiensituationen, bei Sucht und Gewalt oder Erfahrungen des frühen Verlassenseins. Dies verändert uns und unser Leben. Trauma bedeutet Ohnmacht, Angst und Trauer – aber oft auch Heilung und Wachstum. Woran erkenne ich Menschen, die ein Trauma (oder mehrere) erlitten haben und wie gehe ich im Kontakt damit um? Und wie zeigt sich meine eigene Lebensgeschichte, habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht? In diesem Rahmen bewegt sich das Seminar. Sensibel und verständlich sollen Zusammenhänge erklärt und die Möglichkeiten des Umgangs mit sich selbst und anderen aufgezeigt werden.


• Was ist Trauma?
• Formen von Trauma
• Traumafolgestörungen
• Ressourcenarbeit, Resilienz und Selbstregulation
• Lebensgeschichten verstehen
• mit traumatisierten Menschen arbeiten
• weitere Unterstützungsmöglichkeiten


Verantwortliche Koordinatorin und Dozentin
Sandra Eisenberg,
Dipl. Pflegewirtin (FH), systemischer Coach