Diakonie Hamburg

Menschen mit Behinderungen engagieren sich

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Leichte Sprache

Was ist Freiwilliges Engagement?
Hier wird es erklärt.
In Leichter Sprache.
(Zur Leichten Sprache gehört eigentlich eine große Schrift (14 pt).
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Text?

Herr Müller möchte etwas Gutes für andere Menschen tun.
Weil es ihm Spaß macht.
Herr Müller möchte anderen Menschen helfen.
Er bekommt kein Geld für diese Arbeit.
Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Man sagt dazu: Freiwilliges Engagement.
Das wird so gesprochen: An-gah-sche-mong.
Ehren-amtliche Arbeit ist das Gleiche.

Herr Müller ist ein Freiwilliger.
Er engagiert sich freiwillig.
Das spricht man so: an-gah-schiert.

 

Text?

Freiwillige können viele Dinge machen.


Zum Beispiel:
■ Mit Kindern spielen
■ Kaffee ausschenken
■ Im Alten-Heim vorlesen
■ Mit Hunden spazieren gehen
■ Bei einem Fest mithelfen
■ Für jemanden einkaufen gehen

Text?

Freiwillige helfen anderen.


Weil sie Spaß dabei haben.
Freiwillige bekommen kein Geld dafür.
Sie machen das in ihrer Frei-Zeit.
Aber Freiwillige haben Spaß und Freude.
Und sie lernen andere nette Menschen kennen.

Text?

Menschen mit Behinderungen können auch Freiwillige werden.


Zum Beispiel:
■ Menschen mit Lernschwierigkeiten
■ Menschen mit psychischen Erkrankungen
■ Rollstuhl-Fahrer und Rollstuhl-Fahrerinnen

Text?

Einschränkungen sind normal.


Auch mit Einschränkungen kann man anderen helfen.
Jeder Mensch kann etwas gut.
Auch Menschen mit Behinderungen.
Das soll noch viel selbstverständlicher werden.


Manchmal braucht jemand Unterstützung.
Zum Beispiel jemand mit Lernschwierigkeiten.
Wenn man einen Weg erst neu lernen muss.
Mit Bus und Bahn.


Jeder soll helfen können.


Wenn Menschen mit Behinderungen anderen helfen möchten.
Dann soll das möglich sein.




Text?

Freiwilliges Engagement
Ist das was für mich?


Zuerst muss man sich selbst fragen:
■ Möchte ich gern anderen helfen?
■ Was mache ich gern?
■ Was passt zu mir?
■ Was mache ich nicht gern?

 

Darüber können Sie mit Freunden reden.
Oder auch mit einer Assistentin.

 

 

Text?

Wie finde ich ein freiwilliges Engagement?


Dafür gibt es bestimmte Büros.
Das Büro heißt: Freiwilligen-Agentur.
Dort kann man hingehen.
Wenn man ein Freiwilliger werden möchte.
Das Büro hilft bei der Suche.

Text?

Die Freiwilligen-Agentur weiß:


■ Wo Hilfe gebraucht wird.
   Diese Orte heißen: Einsatz-Orte.
■ Und sie kennt die Freiwilligen.

Die Freiwilligen-Agentur kennt Einsatz-Orte und Freiwillige.
Die Freiwilligen-Agentur bringt beide zusammen.
In der Freiwilligen-Agentur sprechen Sie mit einem Mitarbeiter.
Oder einer Mitarbeiterin.
Der Mitarbeiter beantwortet Ihre Fragen.

Und der Mitarbeiter stellt Ihnen Fragen.
Er hilft Ihnen bei den Antworten.
So finden Sie ein gutes freiwilliges Engagement.
Zusammen suchen sie einen passenden Einsatz-Ort.
Dieses Gespräch heißt auch: Erst-Gespräch.

Text?

Suchen Sie sich Hilfe!


Wenn Sie keine Freiwilligen-Agentur kennen.
Dann bitten Sie jemanden um Hilfe.

Sie können sich Hilfe holen.
Sie können auch eine Assistentin fragen.
Oder bei Ihrer Arbeit.
Sie müssen nicht alles allein machen.

Text?

Hier finden Sie Adressen von Freiwilligen-Agenturen:


Die Adressen stehen zum Beispiel im Internet.
Für das Internet braucht man einen Computer.
Im Internet sind alle Computer miteinander verbunden.
Auf der ganzen Welt.

Text?

Freiwilligen-Agenturen in Hamburg:


So heißt die Internet-Seite: www.aktivoli.de
Die Adressen stehen dort bei den Worten:
Engagement finden

Text?

Freiwilligen-Agenturen in Deutschland:


So heißt die Internet-Seite: www.bagfa.de
Die Adressen stehen dort bei dem Wort:
Freiwilligen-Agenturen

Vielleicht kann Ihnen jemand dabei helfen.
Vielleicht rufen sie gleich gemeinsam an.
Sie können auch bei einer Kirchen-Gemeinde fragen.

 

Viel Spaß bei Ihrem freiwilligen Engagement!

 

Leichte Sprache: K Produktion, Prüferin: Monika Jaekel
Bilder: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.
© Symbol Leichte Sprache: Inclusion Europe