Solidaritäten, Allianzen, Verbündetsein | Diakonisches Werk Hamburg
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Veranstaltung

Solidaritäten, Allianzen, Verbündetsein

2. Veranstaltung: Zivilgesellschaftliche Allianzen in der Praxis

 

Allianzen und Engagement sind Ausdrücke zivilgesellschaftlichen Handelns, die vornehmlich dort entstehen, wo Menschen Handlungsbedarf jenseits staatlicher Strukturen sehen. Dies betrifft in besonderem Maß die Situation von Schutzsuchenden – erst Recht, wenn sie sich auf hoher See, also außerhalb staatlicher Hoheitsgebiete, befinden. Sich hier einzumischen und Solidarität zu üben heißt gleichzeitig einzustehen für soziale Gerechtigkeit – social Justice. Dies Modell kann einer Grundlage in der sozialen Arbeit sein. Am Beispiel des Alarm Phone, einer 24-Stunden Notfallnummer für in Seenotgeratene Flüchtende im Mittelmeer, diskutieren wir das Konzept der Social Justice: Von einer der Initiator*innen hören wir aus erster Hand, was Solidarität, Verbündetsein und Allianzen in der täglichen Arbeit bedeuten und schlagen einen Bogen zur wissenschaftlichen Perspektive: Hier wird deutlich, wie eng Social Justice als ein Modell mit der eigenen politischen und fachlichen Positionierung zu tun hat.

Mit:

Naemi Eifler – Wiss. Mitarbeiterin im Projekt DiGiTal, Alice Salomon Hochschule Berlin und

Social Justice & Diversity Trainerin und Ausbilderin am Institut Social Justice & Radical Diversity

Marion Bayer – Aktivistin Alarm Phone und Kein Mensch ist illegal, Hanau

Moderation: Daphne Sagner

 

Startdatum: Dienstag, 4. Mai 2021, 11:00 Uhr
Enddatum: Dienstag, 4. Mai 2021, 13:00 Uhr
Dauer/Umfang: 2 h
Veranstaltungsort:

Zoom


PLZ:

22767


Stadt:

Hamburg


Zielgruppen: Interessierte; Fachöffentlichkeit
Leitung: Bettina Clemens; Marjan van Harten
Infos zur Veranstaltung (PDF)
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Kontakt: Marjan van Harten
Kontakt/E-Mail: vanharten@diakonie-hamburg.de
Kosten: Keine
Kooperationspartner: Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.