Diakonie Hamburg

Broschüre zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Ganztagsschule

Die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sind aktuell mit vielfältigen Veränderungen in der Jugendhilfelandschaft in Hamburg konfrontiert. Die Umsteuerungen in das Programm der Sozialräumlichen Hilfen und Angebote (SHA), die Einrichtung von Jugendberufsagenturen, die Zuwendungskürzungen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie der Ausbau der Ganztagsschulen stellen sich überschneidende und aufeinander verweisende Diskussionsstränge und Veränderungen dar.

Die in der Broschüre entwickelte Konzeption bietet der Kooperation von OKJA und Ganztagsschulen einen fachlichen Rahmen, der dem jeweiligen Bedarf vor Ort erweitert und angepasst werden kann. Diese Arbeitshilfe ist in die Form einer Broschüre gebracht worden, um sie direkt an interessierte Ganztagsschulen weiterzugeben. Auf der letzten Seite findet sich ein Feld, in das Einrichtungs- und Kontaktdaten eingefügt werden können.

Diese Konzeption ist im Jahr 2012 in Workshops in Zusammenarbeit mit der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie des Rauhen Hauses in Hamburg und Fachkräften aus diakonischen Mitgliedseinrichtungen gemeinsam fachlich erarbeitet worden. Sie greift die Erfahrungen in der OKJA und in der Kooperation mit Ganztagsschulen auf und bündelt diese in einem Konzept zum 3.Ort als Kooperationsmodell von Ganztagsschule und OKJA.

Im Mittelpunkt des Konzeptes steht der 3.Ort als Modell der Kooperation zwischen der OKJA (1.Ort) und Schule (2.Ort). Der 3.Ort als Kooperationsmodell bezeichnet einen Baustein für eine sozialräumlich ausgerichtete und ganztägige Bildungslandschaft in Hamburg. Dieses Modell eröffnet einen konzeptionellen Ansatz für die OKJA und für die Ganztagsschule zur Kooperation, in der beide Systeme ihre Kompetenzen einbringen und eine Kultur der Zusammenarbeit entwickeln können. Dieses Kooperationsmodell stellt eine Angebotserweiterung für die Arbeit der OKJA dar. Sie ersetzt nicht das eigenständige Arbeitsfeld der OKJA, sondern ist vielmehr Voraussetzung für die erfolgreiche Kooperation mit Ganztagsschulen im Interesse von Kindern und Jugendlichen. Näheres entnehmen Sie bitte der Broschüre.

Bei fachlichen Nachfragen zu der Broschüre und / oder dem Wunsch nach Exemplaren wenden Sie sich bitte an Frau Kristina Krüger