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Pressemeldung

Hamburger Delegation unterstützt Tansania in Fragen des Gesundheitswesens 

Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und der tansanischen Hauptstadt Dar es Salaam veranstaltet die Diakonie Hamburg gemeinsam mit Brot für die Welt und dem Christian Social Service Comission (CSSC), einer Wohlfahrtsorganisation in Tansania, nächste Woche das zweite Dialog Forum Gesundheit. Am 22. und 23. August soll es in Tansania um die Entwicklung eines Krankenversicherungssystems gehen – und hier insbesondere um die Frage, wie der Zugang besonders armer, benachteiligter Bevölkerungsgruppen, die so genannten „vulnerable groups“, gesichert werden kann. Brot für die Welt wird dazu erstmals eine neue Studie über regionale Krankenversicherungssysteme vorstellen.

Inken Bruns, Fachreferentin für Städtepartnerschaftsarbeit und Ansprechpartnerin in der Kooperationsstelle Hamburg - Dar es Salaam: „Bereits bei unserem ersten Dialog Forum Gesundheit 2013 in Hamburg haben wir festgestellt, wie gut beiden Ländern der Austausch tut und dass wir auch bei aller Unterschiedlichkeit einiges voneinander lernen können. Wir werden unsere Erfahrungen aus Hamburg einbringen und hoffen, dass wir mit den Partnern so weit kommen, konkrete Handlungsvorschläge und Konzepte zu entwickeln und strategische Arbeitsteilungen zwischen den Akteuren zu vereinbaren.“

Zum Dialog Forum Gesundheit sind rund 40 Vertreter unterschiedlicher Verbände, Gesundheitsversorger staatlicher, privater und konfessioneller Prägung nach Dar es Salaam eingeladen. Aus Hamburg werden acht Delegierte teilnehmen. Neben den Koordinatorinnen aus dem Diakonischen Werk Hamburg, Inken Bruns und Sangeeta Fager, Fachreferentin für die transnationale Vernetzung, sind das: Dr. Gudrun Rieger-Ndakorerwa, Leiterin des Gesundheitsamtes Eimsbüttel; Petra Hofrichter, Geschäftsführerin der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (HAG); Christiane Deneke, erem. Professorin für Gesundheitswesen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW); Dr. med. Norbert Neuburger, Facharzt für Innere Medizin mit kardiologischem Schwerpunkt und Umweltmedizin und Mitglied im Verein für internationale medizinische Zusammenarbeit, der bereits seit vielen Jahren mit dem Amana Krankenhaus in Ilala zusammenarbeitet; Ulrich Scheibel, Vorstand und Finanzleiter der Evangelischen Stiftung Alsterdorf; Christina Mann, UKE-Akademie für Bildung & Karriere am Universitätsklinikum Eppendorf.

Hintergrund:

Das Diakonische Werk Hamburg engagiert sich im Rahmen der Städtepartnerschaften der Hansestadt in Sankt Petersburg und Dar es Salaam. Im russischen Sankt Petersburg steht die Arbeit mit Wohnungslosen im Vordergrund. Für die Städtepartnerschaft mit Dar es Salaam gibt es beim Diakonischen Werk die Kooperationsstelle. Sie ist Anlaufstelle für alle Menschen, die sich für die Städtepartnerschaft interessieren und fördert die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung des Netzwerkes. Über das AFP-EL Programm erhalten Fachkräfte aus den Städtepartnerschaften des Südens Weiterbildungen in Hamburg. Das Diakonische Werk engagiert sich außerdem mit einem eigenen Projekt zum Thema Gesundheit in Hamburg und Dar es Salaam.

Für Rückfragen steht Ihnen Inken Bruns, Fachreferentin für Städtepartnerschaftsarbeit und Kooperationsstelle Hamburg- Dar es Salaam, unter  040 30 62 0-429 oder bruns@diakonie-hamburg.de zur Verfügung.

Veröffentlicht am 22. August 2017