Diakonie Hamburg
Internationale Vernetzung
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Leitgedanken Internationaler Vernetzung

An den Menschenrechten orientiert, verbindlich und länderübergreifend: Das sind die Grundsätze der sozialdiakonischen Partnerschaftsarbeit des Diakonischen Werkes Hamburg.

Mit den politischen Veränderungen in der Russischen Föderation und Osteuropa sowie dem Beitritt neuer Länder zur Europäischen Union wurde die humanitäre und strukturelle Zusammenarbeit mit den (neuen) Nachbarn zu einem wichtigen Thema in Kirche und Diakonie. Zudem pflegt das Diakonische Werk Hamburg eine langjährige Kooperation mit den Partnerstadt Sankt Petersburg und auch mit der 2010 neu hinzugekommen Stadt Dar es Salaam.Diese Schwerpunkte der Zusammenarbeit werden mit dem Referat diakonische Partnerschaftsprogramme koordiniert und weiter ausgebaut. Die sozialdiakonische, länderübergreifende Partnerschaftsarbeit orientiert sich dabei an folgenden Grundsätzen:

Sozialpolitische Fragestellungen international denken und bearbeiten: Viele Bereiche der Sozialen Arbeit im Diakonischen Werk sind eingebettet in internationale sozialpolitische Fragestellungen. Deshalb diskutieren wir fachpolitische Themen länderübergreifend mit unseren Partnern aus Osteuropa und den Partnerstädten. Gemeinsam wird auch nach Lösungsmöglichkeiten für die Probleme vor Ort gesucht. Dabei helfen uns Kontakte zu Organisationen in den Partnerländern und zu transnationalen Diakonischen Institutionen wie Brot für die Welt und Eurodiakonia.

Sozialdiakonische Arbeit international vernetzen: Die sozialdiakonische Arbeit des Diakonischen Werkes Hamburg und der Mitgliedseinrichtungen ist häufig mit Situationen konfrontiert, deren Ursachen und Auswirkungen international verknüpft sind. Deshalb muss bei der Suche nach Lösungsansätzen auch transnational gedacht werden. Das Referat Diakonische Partnerschaftsprogramme und das Projekt Crosssroads bieten Beratung und Unterstützung für Einrichtungen des Diakonischen Werkes und der Mitgliedseinrichtungen, die Interesse und Bedarf an eben dieser internationalen Vernetzung der sozialdiakonischen Arbeit haben.

Die Förderung der Menschenrechte in den Fokus stellen: Maßgeblich für die Partnerschaftsarbeit ist das Ziel, Menschen bei der Realisierung ihrer Rechte zu unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist das Projekt Nachtasyl.

Nachhaltigkeit durch verbindliche Kooperationen herstellen: Längerfristige Kooperationen bilden die Grundlage, um gemeinsam mit unseren Partnern Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten. Auch hierfür ist die Zusammenarbeit mit Organisationen in Sankt Petersburg ein Beispiel.