Diakonie Hamburg
Interkulturelle Arbeit
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Ein Projekt - sechs Ideen

Nachbarschaften Wilhelmsburg

Lupe Nachbarschaften Wilhelmsburg

Die Arbeitsgruppe „Zugewanderte Nachbarn in Wilhelmsburg“ trägt mit Interviews dazu bei, die Lebensumstände der in Wilhelmsburg lebenden Zugewanderten besser kennen zu lernen. Alle Mitglieder der Arbeitsgruppe wohnen oder arbeiten im Stadtteil. Für das Projekt werden 50 Interviews mit Zugewanderten geführt und etwa 30 weitere mit anderen Anwohnern/innen aus dem Stadtteil. Im Stadtteil Wilhelmsburg leben überdurchschnittlich viele Zugewanderte unter schlechten Bedingungen und treffen hier in Hamburg auf ausbeuterische Arbeits- und Wohnverhältnisse. Sie finden keinen oder nur einen erschwerten Zugang zu Sozialleistungen und Krankenversicherung. Zum Teil leben sie in Parkanlagen oder in Autos. Infolgedessen steigt die Anzahl von Klientinnen und Klienten im Westend, einer Einrichtung, in der man sich ohne Krankenversicherung behandeln lassen kann, und in Sozialberatungsstellen.

Die Ergebnisse des Interviewprojekts sollen das nachbarschaftliche Verhältnis innerhalb des Stadtteils verbessern und gegebenenfalls zu Schlussfolgerungen auch auf politischer Ebene führen, um die Situation der Zugewanderten langfristig zu verbessern. Auf einem Stadtteilfest im September dieses Jahres werden die Ergebnisse präsentiert.