Diakonie Hamburg

Projekt "Armut und Ausgrenzung" – Betroffene zeigen ihre Sicht

In Kooperation mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) hat das Diakonische Werk Hamburg im Jahre 2010, dem Europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung, ein Projekt auf den Weg gebracht, in dem endlich einmal die Betroffenen von Armut und Ausgrenzung selbst zu Wort kommen. In fünf vierstündigen Werkstattgesprächen in unterschiedlichen Stadtteilen äußerten sich 35 Personen detailliert dazu, wie sie als Betroffene von Armut und Ausgrenzung ihren Alltag bewältigen.

Sie sprachen über ihre finanzielle Situation, die Familie, soziale Netzwerke, über ihre Erfahrungen mit Institutionen, über ihre Wünsche und Vorschläge und über ihre eigene soziale Verortung in der Gesellschaft. Die Ergebnisse der Werkstattgespräche wurden dokumentiert und im Dezember 2010 in einer Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Für eine Gruppe aus dem Kreis der Teilnehmer/-innen waren die Werkstattgespräche Anstoß für eine künstlerische Bearbeitung des Themas. Die Broschüre und die Ausstellung „Andere Orte“ ist Ergebnis dieser Arbeit.