Diakonie Hamburg

Arbeitslosigkeit

Im Zentrum der diakonischen Arbeit in diesem Arbeitsfeld stehen diejenigen, die aufgrund fehlender Arbeitsplätze und der Bestenauslese auf dem Arbeitsmarkt keinen Zugang zu existenzsichernder und sozialversicherungspflichtiger Erwerbsarbeit bekommen. Auf Bundes- wie auf Landesebene setzt sich die Diakonie daher für berufliche Perspektiven von Erwerbslosen ein, die mit öffentlichen Mitteln geschaffen und gefördert werden müssen.

Leistungen des Diakonischen Werks Hamburg rund um das Thema Arbeitslosigkeit:

  • fachliche Beratung und Unterstützung sozialpolitischer Erwerbsprojekte
  • Bearbeitung sozialpolitischer und arbeitsmarktpolitischer Grundsatzfragen im Bereich Arbeitslosigkeit und Existenzsicherung
  • Fachpolitische Lobbyarbeit gegenüber Politik und Verwaltung
  • Organisation von Fortbildungen und Fachveranstaltungen zum Thema Arbeitsmarktpolitik und Arbeitslosigkeit
  • Organisation von Fortbildungen zu den Regelkreisen SGB II und SGB III

 

Fachtag / Dezember 2015

Öffentlich geförderte Beschäftigung - Eine Perspektive für Erwerbslose?

Mit dem Fachtag haben die Diakonie Deutschland, die Diakonie Hamburg, die Diakonie Schleswig-Holstein und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt Nordkirche einen Beitrag zur Diskussion geleistet, wie öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeiterwerbslose gestaltet werden kann.


Arbeitsmarktpolitik

Das Diakonische Werk Hamburg setzt sich für eine aktive Arbeitsmarktpolitik ein, die auch denjenigen eine sinnvolle und Existenz sichernde Jobperspektive bietet, die die Leistungs- und Produktivitätsanforderungen des so genannten ersten Arbeitsmarktes nicht erfüllen. Kern einer solchen ...

"Hartz IV"

Das Sozialgesetzbuch II (SGB II) „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ ist Bestandteil des sozialen Sicherungssystems in Deutschland. Die Grundsicherung wird– im Unterschied zu den Sozialversicherungen (Gesetzliche Rentenversicherung SGB VI, Arbeitslosenversicherung SGB III, Krankenversicherung SGB V) aus Steuermitteln ...

Studie

Studie: Jobcenter Mitarbeitende "Zwischen Vermessen und Ermessen"

Vor zehn Jahren sind die Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt verabschiedet worden. Der damit verbundene und von andauernden politischen Aushandlungen und rechtlichen Korrekturen geprägte Umbau des Sozialstaats zielt in zentraler Weise auf die Arbeitsmarktpolitik und die Institutionen der ...

Projekt "Armut und Ausgrenzung" – Betroffene zeigen ihre Sicht

In Kooperation mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) hat das Diakonische Werk Hamburg im Jahre 2010, dem Europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung, ein Projekt auf den Weg gebracht, in dem endlich einmal die Betroffenen von Armut und Ausgrenzung selbst zu Wort kommen. In fünf vierstündigen ...

Projekt "Einspruch"

Wie werden Arbeitslose in Jobcentern behandelt?

Wer Leistungen nach dem SGB II („Hartz IV“) erhalten will, muss beim Jobcenter einen Antrag stellen. Wird den Betroffenen dort mit Respekt begegnet? Dieser Frage widmet sich das Projekt „Einspruch SGB II“, das die Diakonie gemeinsam mit den Kirchenkreisen Hamburg-Ost und West/Südholstein auf den Weg gebracht hat.


Veranstaltungsreihe "Gerechte Stadt"

Seit dem Jahr 2010 gibt es die Veranstaltungsreihe „Hamburg! Gerechte Stadt“ zu Themen rund um die Soziale Gerechtigkeit in Hamburg. Mit dieser Reihe ist das „Ökumenische Podium Sozialpolitik. Es ist genug für alle da“ abgelöst worden, das seit 1994 existiert hatte. Träger der Reihe „Hamburg! Gerechte Stadt“ sind das ...