Diakonie Hamburg

Projekt

SOS – SchülerOhneSchulden

Wie behält man die Kontrolle über die eigenen Finanzen? Was kostet das Leben? Und welche Rolle spielen Wirtschafts- und Werbestrategien? Das ist sind zentrale Themen, die Jugendliche und junge Erwachsene von berufs- und allgemeinbildenden Schulen sowie Einrichtungen der Jugendarbeit in den Kursen von SOS-SchülerOhneSchulden beschäftigt.

Verschuldungsrisiken, etwa durch Handy oder andere vertragliche Verpflichtungen, sollen junge Menschen frühzeitig erkennen und vermeiden lernen. LehrerInnen und PädagogInnen können ihre Gruppen anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Mit einer Kaufkraft von Rund 20 Milliarden Euro sind junge Menschen eine attraktive Zielgruppe für die Werbung. Um die offensiven Verkaufsstrategien verstehen, einschätzen und ihnen ggf. widerstehen zu können, bedarf es eines hohen Maßes an wirtschaftlicher- und finanzieller Kompetenz. Die Gefahr, den Überblick über die eigenen Finanzentscheidungen zu verlieren, ist groß. Junge Menschen sind überproportional von unsicheren Arbeitsverhältnissen betroffen. Eine eingeschränkte finanzielle Planungssicherheit ist als Konsequenz zwingend. Gleichzeitig ist ihr Wunsch, durch Konsumgüter gesellschaftliche Teilhabe zu symbolisieren, groß.

Daher wurde im Jahr 2005 das Projekt SOS-SchülerOhneSchulden eingerichtet. Ziel der kostenlosen Kurse ist es, die Finanzkompetenz von Jugendlichen so zu stärken, dass sie sich im späteren Leben nicht überschulden. An Hand von lebenspraktischen Beispielen soll der Umgang mit Geld und Konsum geübt und diskutiert sowie für Verschuldungsrisiken sensibilisiert werden. Themen können individuell abgesprochen werden.

Ansprechpartnerin:
Josephine Battenfeld
Tel: 040 306 20 369
sos@diakonie-hamburg.de