Diakonie Hamburg Diakonie Hamburg

News

Kongo: Nordkirche unterstützt Diakonie Katastrophenhilfe nach Ebola-Ausbruch

Lupe Foto: Diakonie Katastrophenhilfe/Christoph Püschner

Nach dem Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden. Die Nordkirche hat kurzfristig 10.000 Euro für die Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Das Hilfswerk hat mit den ersten Maßnahmen begonnen, die Bevölkerung vor dem hochansteckenden Ebola-Virus zu schützen. Das Virus ist dieses Mal in der Provinz Nord-Kivu ausgebrochen, in der schwer bewaffnete Konflikte toben und die Eindämmung enorm erschweren. Weil die Diakonie Katastrophenhilfe schon seit vielen Jahren in dieser Region arbeitet, können die Mitarbeitenden sofort die Hilfe planen. Es werden unter anderem Schutzpakete, Hygiene-Kits sowie Latrinen-Wartungssets verteilt und Handwaschanlagen in gefährdeten Bereichen wie Schulen, Kirchen und öffentlichen Plätzen installiert. Prävention ist jetzt das Wichtigste, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), hat die Partnerkirche in dem afrikanischen Land erst im Juli besucht. Er rief zu Spenden für die vom Ausbruch des Virus betroffenen Menschen auf: „In dem Land, lebt immer noch die große Mehrheit der Menschen in zum Teil bitterer Armut. Für die notwendigen Vorkehrungen, um mit einem Ebola-Ausbruch fertigzuwerden, fehlt es einfach an Ressourcen. Daher werden Spenden in dieser Notlage dringend gebraucht“.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche im Kongo ist eine Partnerkirche der Nordkirche und hat im Juli ihr 50jähriges Bestehen gefeiert. Sie hat heute ca. 60.000 Mitglieder in fünf Diözesen, darunter ist auch die Diözese Kivu.

Kontoverbindung
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 05
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ebolahilfe Kongo

Online-Spende bei der Diakonie Katastrophenhilfe

Veröffentlicht am 29. August 2018