31.07.2010
       
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Gemeinsam in einem "Nordelbischen Zentrum für Kirche und Diakonie"
 

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Gemeinsam in einem Haus
In einem gemieteten Komplex aus einem alten und einem modernen Haus sind gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Hamburg über zwanzig andere nordelbische Einrichtungen angesiedelt. Dies "Nordelbische Zentrum für Kirche und Diakonie" trägt den Namen Dorothee-Sölle-Haus. Wie kam es dazu?
 
Seit 1994 in Altona
Seit 1994 ist das Diakonische Werk Hamburg in der Königstraße 52-54 beheimatet. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Haus mit Tiefgarage, Büros und einigen Wohnungen gebaut, das zusammen mit einem angrenzenden um 100 Jahre älteren Gebäude von der Nordelbischen Kirche langfristig für die Diakonie und andere kirchliche Einrichtungen gemietet wurde.
 
An der Miete sparen statt an der Hilfeleistung
Anfang der Neunziger war der Flächenbedarf noch großzügig berechnet worden. Angesichts sinkender Kirchensteuereinnahmen zeichnete sich jedoch bald ab, dass die Belastung durch Gebäudekosten zu hoch wurde.
 
Durch diverse interne Umzüge wurde die Raumnutzung immer mehr verdichtet, und Untermieter wurden aufgenommen. In der Nordelbischen Kirche wurden unterschiedliche Lösungen zur Standortkonzentration von Diensten und Werken diskutiert.
 
Das neue Zentrum entsteht
Endlich fiel die Entscheidung, den Standort Königstraße auszubauen, nachdem ein günstiger Mietvertrag mit dem Besitzer Otto Wulff ausgehandelt worden war, der auch die Übernahme von erheblichen Umbaukosten einschloss. Im Herbst 2004 begann der Bau.
 
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Am 31. Mai 2005 wurde das neue Haus feierlich eingeweiht. Einen Gottesdienst in der Petrikirche gleich nebenan hielt Bischöfin Maria Jepsen. Die Einweihung im Zentrum selbst nahm der Vorsitzende der Kirchenleitung, Bischof Dr. Hans-Christian Knuth vor. Danach sprachen die Zweite Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram und Otto Wulff als Bauherr.
 
Landespastorin Annegrethe Stoltenberg zur Eröffnung
"Ich freue mich über dieses sichtbare Zeichen kirchlich-diakonischer Kompetenz. Durch das gemeinsame Haus können wir die vielfältigen Angebote für die Menschen in unserer Stadt noch besser bündeln. Diakonie und Kirche gehören zusammen. Das wird jetzt noch besser sichtbar, wenn zum Beispiel neben unseren vielen diakonischen Hilfen für Menschen in Not auch Fortbildung für Religionspädagogen oder Beratung in Sachen Gottesdienst in diesem Haus zu finden sind. Eben ein Haus für den ganzen Menschen: für Körper, Geist und Seele – und ein Haus für alle Menschen. Wir sind stolz darauf, dass es uns hier gelungen ist, auf kreative Weise mit den knapper werdenden Mitteln umzugehen. Wir bündeln unsere Kräfte – davon werden unsere Landeskirche und auch unsere Stadt profitieren können."
 
Ein Blick ins Archiv:
Die Presseinformation zur Hauseinweihung 1994
Name: Dorothee-Sölle-Haus
Am Geburtstag der verstorbenen Theologin Dorothee Sölle, am 30.9.05, erhielt das Zentrum seinen Namen.
Linkliste
Viele der mehr als 20 Einrichtungen, Dienste und Werke des Zentrums für Kirche und Diakonie sind im Internet vertreten
Foto (.jpg, 600-800 KB) zum Download
Das Haus Ecke Königstraße/Schillerstraße (Foto: Frank Muchlinsky)
Anfahrtsskizze
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