Diakonisches Werk Hamburg

Hintergrund

 
Fast alle Sportbekleidungsfirmen und Einzelhandelsunternehmen lassen ihre Ware billig im Ausland produzieren, z. B. in Indonesien. Die Arbeiterin dort verdient an einem 100 Euro teuren Turnschuh gerade mal 40 Cent – und arbeitet oft unter schlechten Bedingungen.
 
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Zwar haben adidas und andere Firmen versprochen, ihre Lieferanten auf soziale Mindeststandards zu verpflichten – aber wird das eingehalten?
 
Die Idee:
ArbeiterInnen und KonsumentInnen kontrollieren gemeinsam die Umsetzung der Standards. Projektkoordinatorin Edelgard Abram: „Ich bringe beide Seiten in direkten Kontakt: Eine Hamburger Gruppe tauscht sich über E-Mail oder Internetchat direkt mit einer Betriebsgruppe in Indonesien aus.“
 
"DirekterKont@akt" ist vernetzt mit der Clean Clothes Campaign - Kampagne für "Saubere" Kleidung - , die sich schon lange für solche Kontrollen einsetzt.
„Standards of Engagement“ von adidas:
„Geschäftspartner haben für ein sicheres und die Gesundheit erhaltendes Arbeitsumfeld zu sorgen. Belüftungsanlagen müssen ausreichend vorhanden sein. Saubere und zahlenmäßig ausreichende sanitäre Einrichtungen müssen den Mitarbeitern jederzeit frei zugänglich sein.“
Aussage von Fatima, 22 Jahre
„Ich habe viele Gesundheitsprobleme. Das kommt von der Situation in der Fabrik – die schlechte Luft und die langen Arbeitszeiten ohne ausreichende Pausen, Wasser oder Essen. Für einen Extragang zur Toilette wird uns ein ganzer Tageslohn abgezogen.“
 



gedruckt am Mo, 21.05.2012 aus http://diakonie-hamburg.de

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