Leben in der Schattenwelt. Studie zur Situation von Menschen ohne gültige Papiere in Hamburg.
 
Auftraggeber der Studie
Das Diakonische Werk Hamburg hat in Kooperation mit der Nordelbischen Kirche und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine Studie in Auftrag gegeben, mit der die Lebenssituation von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg untersucht werden soll. Im Rahmen der Studie werden
  • seriöse Schätzzahlen zur Zahl der „Illegalen“ in Hamburg erarbeitet
  • spezifische Problemlagen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Kinder / Schule / Kitas und Arbeit untersucht
  • sowie Handlungsbedarfe identifiziert und Handlungsvorschläge entwickelt.
 
Ziel: das Thema Illegalisierung enttabuisieren
Mit der Studie will die Diakonie dazu beitragen, das Thema Illegalisierung zu enttabuisieren und öffentlich diskutierbar zu machen. Zum anderen werden Hinweise zur Weiterentwicklung und Neukonzeptionierung von Hilfeangeboten erarbeitet, die in Hamburg dringend benötigt werden. Im Herbst 2009 wird die Studie abgeschlossen sein.
 
Rückmeldungen erbeten!
Für das Diakonische Werk Hamburg ist die Studie auch ein offener Prozess, an dem möglichst viele Fachleute aus Verwaltung, Einrichtungen und Institutionen teilnehmen können und sollen. Wir werden deshalb regelmäßig Arbeits- und Diskussionspapiere über www.diakonie-hamburg.de/illegale der Fachdiskussion zugänglich machen. Wir möchten auch auf diesem Wege dazu beitragen, dass die öffentliche Diskussion intensiviert und vernetzt wird. Darüber möchten wir ausdrücklich zu Rückmeldungen und Kritiken ermuntern. Jede Art von Reaktion und Bezugnahme auf die Texte ist ausdrücklich erwünscht. Rückmeldungen und Nachfragen bitte an hauer@diakonie-hamburg.de oder clemens@diakonie-hamburg.de.
 
Bei den ersten drei Arbeitspapieren handelt es sich um
  1. zwei methodisch-konzeptionelle Vorüberlegungen - eine Bestandsaufnahmen zum Stand der Forschung und Überlegungen zu Fragen der Übertragbarkeit auf Hamburger Verhältnisse und
  2. um erste Auswertungen von Interviews zum Themenkreis Schule. Hier werden auch bereits Handlungsoptionen benannt.