Das Selbstverständnis der Selbsthilfe ELAS
Der Name ELAS entstand aus der Evangelischen LandesArbeitsgemeinschaft Suchtkrankenhilfe. Zur Selbsthilfe ELAS gehören ihre Selbsthilfegruppen, ihre Ehrenamtlichen Suchtberatungs- und Informationsstellen und der Treffpunkt Regenbogen.
Die Selbsthilfe ELAS arbeitet eng mit Organisationen der Suchtselbsthilfe und den hauptamtlichen Suchthilfeeinrichtungen in einer Arbeitsgemeinschaft der Diakonie zusammen.
Der Sitz der Geschäftsstelle befindet sich im Diakonischen Werk Hamburg.
- Der Zugang in die ELAS- Selbsthilfegruppen soll leicht sein. Neue Teilnehmer/innen sind grundsätzlich willkommen.
- Die Hilfesuchenden werden ohne Vorbedingungen angenommen. Die Gruppe arbeitet dadurch niedrigschwellig.
- Das Ziel der Selbsthilfegruppenarbeit ist das zufriedene und glückliche Leben ohne Suchtmittelmissbrauch. Wir bieten an, abstinent leben zu lernen.
- Die Gruppen arbeiten vertraulich, es besteht eine Schweigepflicht über die besprochenen und gelebten Inhalte gegenüber Außenstehenden.
- Die Motivation für die Selbsthilfearbeit entsteht aus der eigenen Betroffenheit, entweder aus der Suchtmittelabhängigkeit oder der Co- Abhängigkeit. Die Hilfe, die selbst erfahren wurde, wird weitergegeben.
- Die ELAS- Gruppen werden geleitet. Es besteht ein Qualitätsanspruch an die Gruppenleitung.
- Die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen wird erwartet. Es stehen Supervisionsangebote und- Praxisbegleitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine Ausbildung zur/m Ehrenamtlichen Suchtkrankenhelfer/in wird angeboten und ist erwünscht.
- Eine Selbsthilfegruppe gehört der ELAS an, wenn sie sich mit ihrem Selbstverständnis identifiziert und die Zugehörigkeit sowohl von ihrer Gruppenleitung als auch der ELAS- Geschäftsstelle erklärt wird.
- Dies gilt auch, wenn die Gruppe nicht in kirchlichen Räumen stattfindet. Es besteht eine Glaubensfreiheit für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer.
- Unsere Gemeinschaft lebt durch das Engagement des Einzelnen, der Einzelne wird durch die Erfahrungen in der Gruppe ermutigt und motiviert.
- Die Mitwirkung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an übergeordneten Aktivitäten und Gremien der ELAS ist erwünscht.
- Jede Gruppe gibt sich über das ELAS- Selbstverständnis hinaus ihre Regeln und Rituale selbst. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer ELAS- Selbsthilfegruppe brauchen nicht Kirchenmitglied zu sein.
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In unseren Ehrenamtlichen Suchtberatungsstellen werden Einzelberatungen, längerfristige Betreuungen und Therapievermittlungen (Sozialberichtserstellung) durchgeführt. Die ELAS- Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonie-Hilfswerks Hamburg. Sie wissen sich dem diakonischen Auftrag der Ev. lt. Kirche verpflichtet.