Palliative Care versucht, die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu verbessern oder möglichst langfristig zu erhalten. Immer steht der Einzelne – der sterbenskranke Mensch oder auch der trauernde Angehörige – mit seinen Bedürfnissen, Ängsten und Fragen im Mittelpunkt.
Eine solche professionell-umfassende Sterbebegleitung gab es lange fast nur in stationären Hospizen. Daher setzte sich das Diakonische Werk Hamburg seit 2006 dafür ein, dass auch das Sterben im eigenen Wohnumfeld möglich wird – so wie es sich viele Menschen wünschen.
Dafür wurde im Oktober 2007 die Kampagne "Zuhause sterben" gestartet.
Neben entsprechenden Qualifizierungen wurden flächendeckende Angebote von Netzwerken aus ambulanten Hospizdiensten, Pflegediensten, Hausärzten, Seelsorgern und Ehrenamtlichen benötigt. Auch die Finanzierung dieser Arbeit musste gewährleistet sein.
Den Aufbau dieser ambulanten Palliative Care Netzwerke zu initiieren und zu unterstützen war seit 2007 Aufgabe der Stelle „Netzwerk Palliative Care“ im Diakonischen Werk. Anfang 2009 sind wir diesem Ziel ein großes Stück näher gekommen. Eine "Versorgungsgemeinschaft Palliative Care Hamburg" hat sich gebildet.